Experten Tipps für mehr Performance
Jetzt als Email Newsletter erhalten

Die 10 besten SEO Tipps für dein WordPress Blog

wordpress-seo-tipps-banner

WordPress ist bekannt für seine einfache Bedienung und suchmaschinenfreundliche Technik. Doch wer bei Google auf den vorderen Plätzen landen möchte, muss noch einige zusätzliche SEO Einstellungen vornehmen.

Denn auch wenn die Technik hinter WordPress vieles alleine macht – mit der Standard-Installation allein kommt man nicht weit!

Möchtest du, dass deine Artikel wirklich gut gefunden werden und sich die Sichtbarkeit deines WordPress Blogs erhöht, solltest du also noch ein paar Erweiterungen hinzufügen und auch beim Schreiben auf einige Dinge achten.

Hier sind die 10 besten SEO Tipps, mit denen du WordPress für Google optimieren und dein Ranking verbessern kannst.

Tipp 1: SEO Plugin installieren

WordPress ist von Haus aus ohne eigene SEO Funktionalität ausgestattet. Diese muss nach der Erstinstallation noch hinzugefügt werden.

Hierfür gibt es verschiedene SEO-Plugins, die diese Aufgabe übernehmen können. Zu den bekanntesten gehören Yoast SEO und All in One SEO Pack für WordPress.

Installiere eines dieser Plugins und du erhältst umfangreiche Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung deines Blogs, wie etwa die Bearbeitung von Title Tags und Meta Descriptions und viele weitere technische Konfigurationen zur Feinabstimmung.

Tipp 2: Permalink Struktur anpassen

Ein Permalink ist die URL Adresse, unter der ein Blogbeitrag veröffentlicht und dauerhaft erreichbar ist.

Im Gegensatz zu statischen Unterseiten, zu denen jeweils eine Datei mit einer genauen Bezeichnung auf dem Server vorliegt, werden Inhalte bei WordPress in einer Datenbank unter einer individuellen ID gespeichert.

Für einen Blogbeitrag mit der ID „123“ wird dann standardmäßig folgende URL generiert:

http://www.beispielseite.de/?p=123

Diese URL ist zwar schön kurz, enthält aber leider keine Information, worum es auf der Seite eigentlich geht.

Im Menü unter Einstellungen > Permalinks kannst du jedoch ganz einfach anpassen, wie deine URLs ausgegeben werden sollen.

wordpress-permalinks

Wählst du hier z.B. die Option „Beitragsname“ aus, erscheint der Beitrag „Die besten WordPress SEO Tipps“ unter der URL:

http://www.beispielseite.de/die-besten-wordpress-seo-tipps/

Welche Permalink Struktur am besten geeignet ist, hängt von jedem Blog unterschiedlich ab. Grundsätzlich gilt aber, dass die URL dem Leser als Orientierung dienen sollte!

Für Newsblogs, auf denen täglich viele Artikel veröffentlicht werden, empfiehlt sich beispielsweise das Datum der Veröffentlichung im Permalink mit aufzunehmen.

Alternativ könntest du aber auch die Kategorie, zu der ein Beitrag gehört, voranstellen. Dazu verwendest du folgenden Platzhalter:

/%category%/%postname%/

Auf diese Weise erhältst du eine logische Ordnerstruktur, die sowohl dem Leser als auch Google anzeigt, zu welchem Thema ein Artikel gehört.

Tipp 3: Gute Inhalte veröffentlichen

Der beste SEO-Tipp ist und bleibt immer noch guter Content. Das gilt natürlich auch für dein WordPress Blog!

Schreibe regelmäßig über interessante Themen und halte deinen Blog aktuell, indem du gelegentlich ältere Beiträge wieder auf den neuesten Stand bringst.

Gute Inhalte sind entscheidend für einen erfolgreichen Blog, denn nur so gewinnst du treue Leser, die sich gerne auf deiner Seite aufhalten und deine Inhalte in Form von Backlinks oder in den sozialen Netzwerken teilen.

Dazu gehört auch eine gute Strukturierung deiner Texte, die zu einer angenehmen Leseerfahrung beitragen sollte.

Es ist etwas komplett anderes, ob man einen Text auf einem Blatt Papier, einem Computerbildschirm oder auf einem Smartphone Screen liest.

Unterteile längere Absätze daher mit Hilfe von Zwischenüberschriften und nutze Formatierungen wie Fettschrift oder Listenpunkte, die leichter vom Auge erfasst werden können, um damit wichtige Informationen hervorzuheben.

Tipp 4: Bilder optimieren

Das menschliche Auge ist für rund 90% unserer Wahrnehmung verantwortlich. Sehen wir ein Bild, erfolgt die visuelle Verarbeitung im Gehirn innerhalb von Millisekunden.

Bilder können daher in vielen Fällen schneller und mehr Informationen transportieren als Worte – und dies solltest du gezielt in deinem Blog einsetzen!

Verwende Bilder und Grafiken also nicht nur zur Dekoration, sondern nutze sie, um deinen Text zu unterstützen und Zusammenhänge zu veranschaulichen, die sich mit Worten allein nicht so einfach darstellen lassen würden.

Dies hilft auch deiner Präsenz in den Suchergebnissen. Obwohl moderne Programme zur Bilderkennung immer leistungsfähiger werden, brauchen Computer allerdings immer noch etwas menschliche Hilfe, um den Inhalt einer Grafik richtig einzuordnen.

Um deine Bilder für die Google Bildersuche zu optimieren, solltest du vor dem Einfügen des Bildes also immer einen Alternativtext in der WordPress Mediathek angeben bzw. als ALT-Attribut im Quelltext eintragen, wenn du im Textmodus arbeitest.

wordpress-bildanhang

Der Alternativtext sollte aus einer kurzen Beschreibung bestehen, was auf dem Bild zu sehen ist.

Beachte dabei, dass der Alternativtext auch menschlichen Lesern angezeigt wird, wenn im Browser die Darstellung von Bildern deaktiviert ist, was z.B. bei Personen mit eingeschränkter Sehkraft häufiger vorkommt.

Tipp 5: Keywords richtig verwenden

Wenn du möchtest, dass deine Seite für ein bestimmtes Keyword gefunden wird, sollte sich dieser Begriff auch im Text wiederfinden. Dieser recht einfache SEO Tipp hört sich erst einmal naheliegend an, wird aber immer wieder nicht berücksichtigt.

Gleichzeitig solltest du aber auch kein Keyword-Spam betreiben, d.h. deinen Text auf unnatürliche Weise mit Suchbegriffen vollpflastern.

Ein Blogbeitrag sollte sich jeweils immer mit genau einem Thema oder eingegrenzten Fragestellung beschäftigen. Idealerweise solltest du dich daher auf maximal 2-3 Keywords pro Artikel beschränken, auf die du optimieren möchtest.

Verwende dein wichtigstes Keyword in der Headline und Einleitung deines Textes sowie in den Zwischenüberschriften und überall dort innerhalb des Artikels, wo es sinnvoll erscheint.

Achte jedoch darauf, dass du einen natürlichen, an den menschlichen Leser gerichteten Schreibstil einhältst, bei dem auch Varianten bzw. Synonyme deines Keywords im Text enthalten sind.

Tipp 6: Links setzen

Links zu weiteren interessanten Ressourcen auf deinem eigenen Blog oder anderen Stellen im Netz werten deinen Artikel auf, indem sie deinen Lesern die Möglichkeit geben, noch mehr zu einem Thema zu erfahren.

Da sich Links zudem meist durch eine andere Farbe vom Rest des Texts abheben, fallen sie besonders ins Auge und übernehmen damit gewissermaßen die Funktion eines Wegweisers.

Idealerweise sollte der Linktext (oder auch Anchor-Text) also dem Leser dabei helfen zu erkennen, wohin ihn der Link führt bzw. welche Informationen er auf der dahinter liegenden Seite findet.

Auch Google erfasst dieses Signal, wodurch sich die Relevanz der verlinkten Seite für den gewählten Begriff erhöht.

Trotzdem optimieren viele Webmaster ihre Unterseiten ohne es zu wissen auf „hier klicken“ oder ähnlich unklare Formulierungen.

Wenn du einen Link setzt, solltest du stattdessen immer eine klare Bezeichnung wählen, die zur Orientierung beiträgt – zum Beispiel: „Mit dieser SEO-Checkliste kannst du noch heute damit anfangen, deine Positionen bei Google zu verbessern!“

Außerdem solltest du deine Seite regelmäßig auf veraltete Links überprüfen, die deinem Ranking schaden, weil sie zu Fehlerseiten führen.

Hierfür kannst du auch ein WordPress Plugin wie Broken Link Checker installieren, das dich automatisch über fehlerhafte Links informiert.

Tipp 7: Meta Tags erstellen

Meta Tags enthalten zusätzliche Informationen über deine Website und haben Einfluss auf die Darstellung der Suchergebnisse.

Ausschlaggebend sind hier vor allem der Title Tag und die Meta Description.

Der Title Tag bestimmt in der Regel, was bei Google als blauer Link in den Suchergebnissen erscheint.

title-tag-beispiel

title-serp-beispiel

Die Meta Description wiederum wird ausgegeben, wenn Google keinen anderen relevanten Textabschnitt aus dem Inhalt deiner Seite generieren kann.

meta-description-beispiel

description-serp-beispiel

Beide Elemente wirken sich also darauf aus, wie dein Artikel hinterher einmal gefunden wird, und können individuell angepasst werden.

Wenn du eines der genannten SEO Plugins für WordPress installiert hast, erhältst du unter dem Blogpost die entsprechenden Bearbeitungsfelder.

yoast-seo-title-description

Die Plugins können so eingestellt werden, dass die Headlines deiner Artikel automatisch als Title für die Suchmaschine verwendet werden.

In den meisten Fällen macht dies auch Sinn, weil der User nach dem Klick somit eine Überschrift vorfindet, die aufgrund der Vorschau im Suchergebnis genau mit seiner Erwartung übereinstimmt.

Manchmal kann es aber durchaus vorkommen, dass ein abweichender Title sinnvoller ist, z.B. um eine präzisere Formulierung für die Suchergebnisse zu gestalten.

Möchtest du einen anderen Title Tag erstellen, solltest du dein wichtigsten Keyword verwenden und auf ein natürliches Sprachmuster achten.

Keinesfalls sollte es sich um eine bloße Aneinanderreihung von Begriffen handeln!

Gleiches gilt für die Meta Description. Auch hier hast du die Möglichkeit, den Inhalt automatisch aus deinem Text heraus generieren zu lassen, indem das SEO Plugin die ersten Worte deines Artikels übernimmt.

Am besten solltest du dir für die Meta Description aber immer noch einen Moment Zeit nehmen und in einer kurzen Beschreibung zusammenfassen, worum es in dem Artikel geht.

Ebenfalls ist zu beachten, dass Google nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen aus dem Title und der Description darstellt.

Du kannst du empfohlene Zeichenanzahl für den Title (ca. 60 Zeichen) und die Description (ca. 165 Zeichen) zwar überschreiten, im Suchergebnis wird der Inhalt dann aber nicht vollständig angezeigt!

Tipp 8: Gutes Theme verwenden

Ein WordPress Theme sollte nicht nur gut aussehen, sondern auch gut programmiert sein und die grundlegenden SEO Voraussetzungen erfüllen.

Nicht alle kostenlosen Themes halten dieser Bedingung stand, und darüber hinaus enthalten manche sogar versteckte Codes, die sich negativ auf dein Ranking auswirken können.

Die Investition in ein Premium Theme z.B. von StudioPress kann sich also lohnen, wenn du dein Blog ernsthaft bekannt machen möchtest.

Falls du ein individuelles Theme programmieren lässt, solltest du darauf achten, dass der Entwickler ausreichende SEO Kenntnisse mitbringt und nicht nur das Design im Vordergrund steht.

Außerdem sollte das Theme eine gute Darstellung auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets ermöglichen, da auch dies mittlerweile zu einem Ranking Faktor geworden ist.

Tipp 9: Ladezeit verbessern

Auch die Ladegeschwindigkeit deines Blogs ist ein SEO Faktor, dessen Optimierung sich positiv auf dein Ranking auswirken kann.

Vieles hängt hier von der Leistungsfähigkeit des Servers ab, auf dem dein WordPress Blog gehostet wird. Und wenn gar nichts mehr geht, hilft manchmal nur noch ein Umzug zu einem anderen Speicheranbieter.

Doch bevor zu diesen Schritt unternimmst, kannst du die Ladezeit deiner Seite auch noch mit ein paar anderen Maßnahmen verbessern!

Installiere zunächst ein Plugin wie Autoptimize, welches deine Scripts und CSS Dateien zusammenfügt und minimiert.

Mit dem Caching-Plugin WP Super Cache kannst du die Performance von WordPress noch weiter verbessern, indem deine Seite aus einem Zwischenspeicher geladen wird und somit schneller zur Verfügung steht.

Generell solltest du auch darauf achten, dass Bilddateien nicht mehr Speicherplatz verbrauchen als notwendig.

Hierfür empfiehlt sich die Installation des Plugins WP Smush, welches deine Bilder beim Upload nach WordPress automatisch komprimiert und auf eine gewünschte maximale Bildgröße herunter skaliert.

Tipp 10: XML Sitemap einreichen

Eine XML Sitemap hilft Google bei der Indexierung deines WordPress Blogs, indem eine Liste mit allen Unterseiten bereitgestellt wird.

So entdeckt der Crawler deine Inhalte nicht erst zufällig, sondern kann neue Veröffentlichungen gezielt ansteuern und in den Suchindex aufnehmen.

Wichtig ist hierbei zu verstehen, dass es sich um keine Ausschlussliste handelt und sich Google auch nicht daran halten muss!

Das bedeutet nur weil sich eine URL in deiner Sitemap befindet, muss diese nicht zwangsläufig in den Index aufgenommen werden.

Gleichzeitig kann der Crawler eine für ihn zugängliche Unterseite aber auch immer noch indexieren, obwohl sie sich nicht in der Sitemap wiederfindet.

Wenn du also möchtest, dass eine bestimmte Unterseite nicht in der Google Suche auftaucht, solltest du sie am besten über die robots.txt ausschließen.

Um deine XML Sitemap automatisch generieren zu lassen, kannst du ein Plugin wie Google XML Sitemaps verwenden.

Hast du das Yoast SEO Plugin installiert, ist diese Funktion bereits enthalten. In diesem Fall solltest du darauf achten, dass nicht zwei Plugins gleichzeitig für diese Aufgabe aktiviert sind.

Sobald die XML Sitemap erstellt wurde, musst du sie im nächsten Schritt noch bei der Google Search Console einreichen.

Hier kannst du anhand des Suchanalyse-Berichts auch den Erfolg deiner SEO Maßnahmen überprüfen!

Geschrieben von

Hallo, ich bin Philipp - Hier teile ich Strategien, Tipps und Ideen zum Thema Online Marketing und alles, was dein Unternehmen im Internet erfolgreicher macht. Falls du eine Frage hast oder ich dir auf eine andere Weise helfen kann, hinterlasse mir einen Kommentar oder nimm einfach Kontakt auf!

Schreibe einen Kommentar